Krieg beginnt im Rheinland!

Kalkar-OktAufruf zu Protestaktion am
3. Oktober 2013 in Kalkar

Bereits im letzten Jahr demonstrierten Friedensbewegte von Rhein und Ruhr in Kalkar am Niederrhein gegen die Kommandoeinrichtungen von Bundeswehr und NATO. Damit sorgte die Friedensbewegung für Aufregung bei der Bundeswehr und in der Politik.

Trotzdem bauen Bundeswehrführung und NATO auch 2013 die Standorte Kalkar und Uedem weiter zu Führungszentralen für Luftkriegsoperationen aus. Seit dem 1. Juli 2013 gibt es dort das Zentrum Luftoperationen. Kommunikation, präzise Navigation, die Gewinnung digitaler Geländedaten und der gesicherte Zugang zum Weltraum sind für den Einsatz moderner Waffensysteme von entscheidender Bedeutung. Auch für den Einsatz von Kampfdrohnen dürfte das Zentrum Luftoperationen zukünftig wichtig sein.

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3. Oktober: Mit BUS NACH KALKAR

DER BUS STARTET IN DUISBURG:

09:00 Uhr Duisburg Hbf / Busbahnhof
09:30 Uhr Oberhausen Hbf
10:00/10:15 Uhr Wesel Hbf
11:00 Uhr Kalkar

16:00 Uhr Abfahrt in Kalkar und auf demselben Wege in umgekehrter Reihenfolge zurück.

KOSTEN

Fahrtkosten 10 €, ermäßigt 5 €, Solipreis 15 €.

Anmeldung: kreisverband@dielinke-du.de

oder  0203 37 65 66   oder  0203 73 91 298

 

 

6. August – Hiroshima-Tag

hiroshimaAm 6. August gedenken wir wieder der Opfer von Hiroshima und Nagasaki – der Opfer atomarer Bombenangriffe, die unsägliches Leid über Hunderttausende von Menschen und ihre Nachkommen brachten. Heute  arbeitet man daran, die Atomwaffen präziser zu machen, um die sogenannten „Kollateralschäden“ geringer zu halten – damit steigt die Gefahr, dass sie wieder eingesetzt werden. Wie viele Menschenleben werden dann vernichtet? Wie vielen Menschen wird Leid zugefügt?

Aber auch die sogenannte „friedliche Nutzung“ der Kernkraft vernichtet Menschenleben und macht ganze Landstriche unbewohnbar – weil sie nicht wirklich beherrschbar ist.

Nach der Kernschmelze in Harrisburg 1979 mussten 200.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. In Tschernobyl waren – und sind nach 27 Jahren immer noch – acht Millionen Menschen betroffen. Die Folgen von Fukushima sind noch gar nicht abzusehen.

Deshalb muss Schluss sein mit der Nutzung der Kraft der Atomspaltung. Atomwaffen gehören vernichtet, Atomkraftwerke abgeschaltet. Ausnahmslos.

Friedensforum Duisburg steht am 6. August von 12 bis 18 Uhr mit einem Infotisch am U-Bahn-Aufgang vor Karstadt. Besuchen Sie uns, informieren Sie sich, diskutieren Sie mit uns!

 

Geschichtsrevisionismus abgelehnt

Gegen Geschichtsverfälschung am Duisburger Steinbart-Gymnasium
(jW vom 25. Juli) –

Brief an die Schulleitung:

Mit Entsetzen mußten wir, die diesjährigen Abiturienten des Steinbart-Gymnasiums, feststellen, daß unsere Abi­turzeugnisvergabe für rechtsextreme und geschichtsrevisionistische Propaganda mißbraucht wurde. Dabei wurden uns sogenannte Albertinanadeln ausgehändigt, gemeinsam mit einem Informationsblatt, in dem von deutschen Gebietsansprüchen in Rußland und Polen die Rede ist. Aus spontanem Protest verweigerten einige von uns die Annahme und stellten Nachforschungen im ebenfalls ausgehändigten Buch »Das Steinbart-Gymnasium zu Duisburg 1831–1981« an.

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Geschichtsklitterung an Duisburger Gymnasium

SteinbartRevisionistische Propaganda bei Abiturfeier stößt bei Schülern auf Ablehnung. Schulleiter weist Kritik zurück

Von Markus Bernhardt, Junge Welt vom 25.07.2013
www.jungewelt.de
Die diesjährige Abiturfeier des Duisburger Steinbart-Gymnasiums sorgt zunehmend für politische Auseinandersetzungen in der Ruhrgebietsmetropole. Wie das örtliche »Netzwerk gegen rechts« kürzlich bekanntmachte, wurden den Schülerinnen und Schülern bei der besagten Feierlichkeit, die bereits am 6. Juli im Duisburger Stadttheater stattfand, nicht nur ihre Zeugnisse ausgehändigt. Vielmehr erhielten alle Abiturienten des Abschlußjahrganges auch eine sogenannte Albertusnadel des Ehemaligenvereins der Schule. Der Anstecker wurde ihnen mit einem dazugehörigen Faltblatt überreicht. In diesem ist etwa vom »deutschen Osten« die Rede, während tatsächlich Gebiete in Rußland gemeint sind. Die Anstecknadeln selbst können unter anderem bei rechten und revisionistischen Organisationen wie der »Landsmannschaft Ostpreußen« erworben werden.

11. August: Auf nach Büchel!


Büchel Flyer_reduced24 Stunden Musik und Happening
an den Zufahrtstoren des „Fliegerhorstes Büchel“ (Eifel)

Seit Jahren herrscht kompletter Stillstand in der atomaren Abrüstung. Auch in Deutschland gibt es einen letzten verbliebenen Stationierungsort: In Büchel lagern geschätzte 20 US-Atombomben. 

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Wir sehen uns in Büchel!

Postkarte_buechelLade mit dieser Postkarte
Deine Freunde und Bekannten ein,
nach Büchel zu kommen!

>> Hier kannst du die Postkarte bestellen

Freifahrtschein für US-Drohnenmorde

Drohnen

aus: NRZ, Politisches Magazin, 02.07.2013

Der 20-jährige deutsche „Islamist“ Bünyamin E. aus Wuppertal ist in Pakistan durch eine US-Drohne getötet worden. Die Bundesanwaltschaft hat ihre diesbezüglichen Ermittlungen mit der Begründung eingestellt, die Tötung dieses Deutschen sei „durch das Konfliktvölkerrecht“ gedeckt“. Eine jämmerliche Leisetreterei gegenüber der US-Regierung und ihrer Barbarei der Drohnenmorde! Bünyamin E. hatte sich am Kampf gegen die ISAF in Afghanistan beteiligen wollen. Doch noch war er in Pakistan, und noch war er kein Kämpfer. Ihn gleichwohl „vorsorglich“ umzubringen, war also, weil heimtükisch, Mord. Unsere Bundesanwaltschaft aber zieht es vor zu katzbuckeln.

Christian Uliczka, Friedensforum Duisburg

AntiAtom-Bündnis Niederrhein lädt ein

Lako Anti-Atom-Landeskonferenz

am Sonntag, 30.06. 2013
12 – 17 Uhr
in Duisburg
Internationales Zentrum (IZ)
Flachsmarkt 15
47051 Duisburg
Tagesordnung und Anreiseplan
im abgebildeten Flugblatt

„Wahlkampf, Wahlkampf!“ ruft´s aus dem Wald

Merkel2

aus: NRZ, 22.06.2013

Merkel1

aus: NRZ 22.06.2013

Anders, als Miguel Sanches schreibt, muss man Merkel keineswegs dankbar sein für den von ihr kalt inszenierten Eklat in St. Petersburg. Die gegensätzlichen Standpunkte zum Thema Rückgabe von Beutekunst und ihre Unvereinbarkeit sind seit Jahren bekannt und mussten gelegentlich einer Konferenz zur Belebung der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen in St. Petersburg, noch dazu knapp vor dem Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion, nicht so nötig thematisiert werden. Merkel kloppt, wo immer sie kann, auf die nationale Trumm, um Wähler zu halten oder zu gewinnen, die so etwas mögen: Wahlkampf zu Lasten des Verhältnisses zu Russland – das ist zu tadeln und sollte sich auch nicht auszahlen.

Christian Uliczka, Friedensforum Duisburg