Der politische Gegner steht im eigenen Land. Dieses Land gehört dem stärksten und gewalttätigsten Militärbündnis der Gegenwart an

Reiner Braun, Geschäftsführer der IALANA (Juristinnen und Juristen gegen Atomwaffen – für zivile Konfliktlösungen), CO-Präsident des Internationalen Friedensbüros (IPB), Mitglied des Kooperationsrates der Kooperation für den Frieden

Rede auf der Demonstration und Protest-Kette gegen die NATO-Kriegstagung am Samstag, den 13. Februar 2016 in München.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreude.

Die Organisatoren der Sicherheitskonferenz sagen eine “weitere Zunahme von Kriegen und Konflikten voraus“. Ischinger sagt die Konflikte werden „maß- und grenzenlos“; sie sprechen davon dass „die traditionellen Wächter der liberalen Ordnung“ mit einer „wachsenden Zahl von Störern“ konfrontiert sind, die „zersplitternde Ordnungen weiter destabilisieren“. Sie sprechen davon, dass die EU von einem „Feuerring“ umgeben ist.

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Schluss mit dem Krieg in Syrien

25. Januar: Infostand des Friedensforums Duisburg
Averdunkplatz, 17-19 Uhr

Mit dem Einsatz der Bundeswehr am Krieg in Syrien beteiligt sich Deutschland wieder an einem Krieg, der weitere tausende zivile Opfer kosten wird. Alle bisherigen Kriege der NATO-Staaten hinterließen verheerende Verwüstungen und haben hunderttausenden Menschen das Leben gekostet.  Weiterlesen…

Schluss mit Krieg und Terror

Traditionelle Weihnachtsanzeige des Bundesausschusses Friedensratschlag
(Hier können Sie die Veröffentlichung unterstützen: ->WEIHNACHTSANZEIGE

Am 4.12.2015 hat der Bundestag die Beteiligung am Krieg in Syrien beschlossen. Damit werden alle Erfahrungen missachtet, die seit dem 11.9.2001 mit dem „Krieg gegen den Terror“ gemacht worden sind. Dieser Krieg ist Terror und er fördert den Terror. Der deutsche Einsatz  verstößt gegen Grundgesetz und Völkerrecht. Er zwingt noch mehr Menschen aus den Kriegsgebieten zur Flucht. Er wird weitere Gelder sinnvollen sozialen Aufgaben vorenthalten. Er verstärkt die Gefahr von Terroranschlägen auch in unserem Land.

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Aufruf: Wir sagen nein!

syrien-neinFrau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,
Sie sagen, Sie handeln im Namen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, wenn Sie die Bundeswehr nach Syrien schicken. Wir sagen: Sie handeln nicht in unserem Namen!
Aus falsch verstandener Solidarität wird Deutschland zur Kriegspartei in einem Krieg, der auch überregional umfassende Vernichtung mit sich bringen kann. Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist politisch falsch, moralisch unverantwortlich, verfassungs- und zudem völkerrechtswidrig.

Unterschreiben Sie den Aufruf online auf http://www.syrien-aufruf.de
Dort können Sie auch eine Unterschriftenliste im pdf-Format ausdrucken, mit der Sie traditionell Unterschriften sammeln können.

Hier der weitere Text des Aufrufs:

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Aufruf zum Ostermarsch Rhein-Ruhr 2016

OM16Deutschland, das in seiner Geschichte viel zu oft und viel zu lange Kriegsmacht war, muss zu einer Friedensmacht werden – ohne Rüstungsprodukte, ohne Bundeswehr, aber mit dem Willen, aus dem menschen-verachtenden Kreislauf von Herrschaft, Rassismus und Krieg auszubrechen.

Fluchtursachen erkennen – Verantwortliche benennen – Kriegsursachen beseitigen!
Rüstungsexporte stoppen, Atomwaffen ächten, zivile Lösungen schaffen!

Hunderttausende von Menschen suchen gegenwärtig in unserem Land Zuflucht, weil ihre Heimatländer durch Kriege und Terror unbewohnbar geworden sind. Die Regierungspolitiker Deutschlands und anderer EU-Staaten beantworten diese katastrophale Entwicklung bisher nur damit, dass sie um „Flüchtlingsquoten“ feilschen. Sie wollen Flüchtlinge mit Gesetzesverschärfungen abschrecken. Generell soll eine Atmosphäre feindseliger Abschottung geschaffen werden, die selbst vor Auffanglagern, Grenzzäunen und Mauerbau nicht Halt macht. Es wird von einer „Flüchtlingskrise“ gesprochen, als wären die Flüchtlinge Schuld an den Verhältnissen, vor denen sie fliehen. Die wahren Fluchtursachen sind die fortgesetzten Kriege in Somalia, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien; die Diktaturen z.B. in Eritrea.

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Kein NATO-Kriegsrat in Essen! Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!

natomkriegFriedensdemo in Essen, 21. Nov. 2015, 11:57 Uhr, vom Hirschlandplatz

Das Duisburger Friedensforum ruft auf zur Teilnahme an der Demonstration in Essen am 21. November 2015 um 11:57 Uhr ab Hirschlandplatz, Zentrum Essen zur Messe Essen:

„Kein NATO-Kriegsrat in Essen! – Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!“

Die Demonstration richtet sich gegen die dreitägige NATO-Konferenz „Luftwaffe und strategische Kommunikation“, die vom Joint Air Power Competence Center (JAPCC) in der Messe Essen stattfindet. Das JAPCC ist eine Denkfabrik für die Entwicklung von Plänen zur Kriegsführung mit konventionellen und atomaren Waffen und Teil des Bundeswehrstandortes Uedem. Aus den Konferenzunterlagen geht  hervor, dass sich die Konferenz u.a. mit den Kräften befasst, „die dem Vorgehen des Militärs gegenüber ‚feindlich’ eingestellt seien und dafür sorgten, dass die Öffentlichkeit militärische Maßnahmen ablehnt“.

Die Kampagne unter Führung des Essener Friedensbündnisses fordert:

  •  Keine NATO-Planung neuer Kriege! – Kein Werben fürs Inferno!
  •  Forschung, Entwicklung und Implementierung ziviler, gewaltfreier Konfliktlösungsmittel und Mechanismen, statt Kriegs- und Militärpropaganda.
  •  Abschaffung des JAPCC und umfassende Aufklärung der Öffentlichkeit!
  •  Eine atomwaffenfreie Welt, vollständige nukleare Abrüstung und Abzug der Atomwaffen von          deutschem Boden!

Weitergehende Informationen: www.no-natom-krieg.de

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Besucht die Jugendveranstaltung für den Frieden!
Freitag, 20. November 2015, ab 19:00 Uhr,  (Friedensparty) in den Weststadthallen.
„Stop War – Stop NATO!“

Aufrüstung stoppen – Fluchtursachen bekämpfen!

KalkarFoto13. Oktober 2015 in Kalkar

Traditionell am 3. Oktober findet alljährlich in Kalkar vom Marktplatz aus eine Demonstration zur Von-Seydlitz-Kaserne statt. In diesem Jahr protestierten rund 500 Kriegsgegner gegen das dortige Luftoperationszentrum von Bundeswehr und NATO. Von dort und aus dem nahegelegenen Operationszentrum in Uedem wird die Luftkriegsführung aller NATO-Staaten geplant und durchgeführt. Sie sind zuständig für die Luft-Überwachung und Gefechtssteuerung zwischen den Alpen, Island und Osteuropa.  Weiterlesen…

3. Oktober: Demo und Menschenkette gegen die NATO-Kommandozentrale in Kalkar

Der Krieg beginnt hier und hier muss er gestoppt werden!

Kalkar-Mini

Bus_Duisburg

 

 

 

 

 

 

Mehr Infos unter www.demo-kalkar.de

1. September: Antikriegstag

Das Friedensforum Duisburg ruft zur Teilnahme an der Mahn- und Gedenkkundgebung anlässlich des Antikriegstages am 1. September auf.

Mit dem Antikriegstag, dem 1. September, jährt sich zum 76. Mal durch den Überfall er faschistischen Wehrmacht auf Polen der Beginn den Zweiten Weltkrieg. Über 80 Millionen Tote, kaum zu beziffernde Sachschäden, Millionen Verletzte und Vertriebene waren das Ergebnis dieses Krieges. Die Verfolgung von Minderheiten aufgrund der rassistischen Ideologie des NS-Systems, die Verschleppung vieler Menschen in Konzentrations- und Vernichtungslagern belastete Teile der Überlebenden in Deutschland schwer.

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August 2015: Siebzig Jahre Hiroshima und Nagasaki

Unsere Veranstaltung am Lifesaver-Brunnen in der Duisburger Innenstadt war ein notwendiger und gut besuchter Auftritt des Friedensforums mit Bündnispartnern. Zahlreiche Menschen informierten sich in der Zeltausstellung über die Atombombenabwürfe und ihre katastrophalen Auswirkungen vor 70 Jahren. Die Presse berichtete gut.

Es geht bei diesen Veranstaltungen heute nicht nur um das Erinnern, es geht um die Zukunft. In den letzten Jahren versinken immer mehr Länder in Chaos und Krieg. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Vor 70 Jahren war die Forderung „Nie wieder Krieg!“.

Wir fordern heute:

  • Keine Modernisierung der Atomwaffen
  • Atomwaffen abschaffen
  • Atomkraftwerke abschalten
  • keine Drohung mit dem atomaren Erstschlag
  • ein menschenwürdiges Leben fur alle
  • friedliche Lösung von Konflikten

Wir danken allen, die unsere Veranstaltung tatkräftig, ideell und finanziell unterstützt haben.

Friedensforum Duisburg

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„Aus den Labors der modernen Oppenheimers kommen immer neue Varianten des atomaren Todes. … Wir sind hier und heute der atomaren Bedrohung näher als wir glauben. … Hiroshima und Nagasaki sind Gegenwart.“ –> Redebeitrag von Michael Zerkübel, AntiAtom-Bündnis Niederrhein,  während der Gedenk- und Mahnveranstaltung am 8. Aug, 2015 in Duisburg

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Hiroshima

Gedenk- und Mahnveranstaltung mit Ausstellung

Von Samstag, 8. August, 10 Uhr,

bis Sonntag, 9. August, 0:15 Uhr
am Livesaver-Brunnen, Innenstadt
mit stündlich stattfindenden Wort- und  Musikbeiträgen