Kein NATO-Kriegsrat in Essen! Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!

natomkriegFriedensdemo in Essen, 21. Nov. 2015, 11:57 Uhr, vom Hirschlandplatz

Das Duisburger Friedensforum ruft auf zur Teilnahme an der Demonstration in Essen am 21. November 2015 um 11:57 Uhr ab Hirschlandplatz, Zentrum Essen zur Messe Essen:

„Kein NATO-Kriegsrat in Essen! – Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!“

Die Demonstration richtet sich gegen die dreitägige NATO-Konferenz „Luftwaffe und strategische Kommunikation“, die vom Joint Air Power Competence Center (JAPCC) in der Messe Essen stattfindet. Das JAPCC ist eine Denkfabrik für die Entwicklung von Plänen zur Kriegsführung mit konventionellen und atomaren Waffen und Teil des Bundeswehrstandortes Uedem. Aus den Konferenzunterlagen geht  hervor, dass sich die Konferenz u.a. mit den Kräften befasst, „die dem Vorgehen des Militärs gegenüber ‚feindlich’ eingestellt seien und dafür sorgten, dass die Öffentlichkeit militärische Maßnahmen ablehnt“.

Die Kampagne unter Führung des Essener Friedensbündnisses fordert:

  •  Keine NATO-Planung neuer Kriege! – Kein Werben fürs Inferno!
  •  Forschung, Entwicklung und Implementierung ziviler, gewaltfreier Konfliktlösungsmittel und Mechanismen, statt Kriegs- und Militärpropaganda.
  •  Abschaffung des JAPCC und umfassende Aufklärung der Öffentlichkeit!
  •  Eine atomwaffenfreie Welt, vollständige nukleare Abrüstung und Abzug der Atomwaffen von          deutschem Boden!

Weitergehende Informationen: www.no-natom-krieg.de

*** 

Besucht die Jugendveranstaltung für den Frieden!
Freitag, 20. November 2015, ab 19:00 Uhr,  (Friedensparty) in den Weststadthallen.
„Stop War – Stop NATO!“

Aufrüstung stoppen – Fluchtursachen bekämpfen!

KalkarFoto13. Oktober 2015 in Kalkar

Traditionell am 3. Oktober findet alljährlich in Kalkar vom Marktplatz aus eine Demonstration zur Von-Seydlitz-Kaserne statt. In diesem Jahr protestierten rund 500 Kriegsgegner gegen das dortige Luftoperationszentrum von Bundeswehr und NATO. Von dort und aus dem nahegelegenen Operationszentrum in Uedem wird die Luftkriegsführung aller NATO-Staaten geplant und durchgeführt. Sie sind zuständig für die Luft-Überwachung und Gefechtssteuerung zwischen den Alpen, Island und Osteuropa.  Weiterlesen…

3. Oktober: Demo und Menschenkette gegen die NATO-Kommandozentrale in Kalkar

Der Krieg beginnt hier und hier muss er gestoppt werden!

Kalkar-Mini

Bus_Duisburg

 

 

 

 

 

 

Mehr Infos unter www.demo-kalkar.de

1. September: Antikriegstag

Das Friedensforum Duisburg ruft zur Teilnahme an der Mahn- und Gedenkkundgebung anlässlich des Antikriegstages am 1. September auf.

Mit dem Antikriegstag, dem 1. September, jährt sich zum 76. Mal durch den Überfall er faschistischen Wehrmacht auf Polen der Beginn den Zweiten Weltkrieg. Über 80 Millionen Tote, kaum zu beziffernde Sachschäden, Millionen Verletzte und Vertriebene waren das Ergebnis dieses Krieges. Die Verfolgung von Minderheiten aufgrund der rassistischen Ideologie des NS-Systems, die Verschleppung vieler Menschen in Konzentrations- und Vernichtungslagern belastete Teile der Überlebenden in Deutschland schwer.

Weiterlesen…

August 2015: Siebzig Jahre Hiroshima und Nagasaki

Unsere Veranstaltung am Lifesaver-Brunnen in der Duisburger Innenstadt war ein notwendiger und gut besuchter Auftritt des Friedensforums mit Bündnispartnern. Zahlreiche Menschen informierten sich in der Zeltausstellung über die Atombombenabwürfe und ihre katastrophalen Auswirkungen vor 70 Jahren. Die Presse berichtete gut.

Es geht bei diesen Veranstaltungen heute nicht nur um das Erinnern, es geht um die Zukunft. In den letzten Jahren versinken immer mehr Länder in Chaos und Krieg. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Vor 70 Jahren war die Forderung “Nie wieder Krieg!”.

Wir fordern heute:

  • Keine Modernisierung der Atomwaffen
  • Atomwaffen abschaffen
  • Atomkraftwerke abschalten
  • keine Drohung mit dem atomaren Erstschlag
  • ein menschenwürdiges Leben fur alle
  • friedliche Lösung von Konflikten

Wir danken allen, die unsere Veranstaltung tatkräftig, ideell und finanziell unterstützt haben.

Friedensforum Duisburg

—————————

“Aus den Labors der modernen Oppenheimers kommen immer neue Varianten des atomaren Todes. … Wir sind hier und heute der atomaren Bedrohung näher als wir glauben. … Hiroshima und Nagasaki sind Gegenwart.” –> Redebeitrag von Michael Zerkübel, AntiAtom-Bündnis Niederrhein,  während der Gedenk- und Mahnveranstaltung am 8. Aug, 2015 in Duisburg

—————————

Hiroshima

Gedenk- und Mahnveranstaltung mit Ausstellung

Von Samstag, 8. August, 10 Uhr,

bis Sonntag, 9. August, 0:15 Uhr
am Livesaver-Brunnen, Innenstadt
mit stündlich stattfindenden Wort- und  Musikbeiträgen

 

 

 

 

 

Siebzig Jahre Hiroshima und Nagasaki

“Wir wissen heute, dass schon ein regionaler Atomkrieg mit 100 dieser Atomwaffen globale Folgen hätte; dass die großen Mengen an Schutt und Asche, die in die Stratosphäre katapultiert werden, das Sonnenlicht auslöschen. Wir wissen, um den nuklearen Winter, der danach eintritt. Wir wissen, dass dies eine globale Hungerkatastrophe zur Folge hätte … Mehr als zwei Milliarden Menschen würden weltweit verhungern durch einen regionalen Atomkrieg, beispielsweise zwischen Indien und Pakistan.”–> Rede_Alex_Rosen_Hiroshima_Gedenkveranstaltung am 06. Aug. 2015, Berlin, Friedensglocke (IPPNW)

 

Krieg beginnt hier!

“Wir wollen überleben. Dazu müssen wir jenen Kräften entgegentreten, die diese Zeit zur gefährlichsten der Menschheitsgeschichte machen.” (Essener Friedensforum)

Um das “Spiel” mit dem Feuer durch eine möglichst breite Zustimmung in der Bevölkerung abzusichern, braucht man modernste Formen der Medien-Nutzung. In der für den 23. – 25. November in Essen geplanten NATO-Konferenz  wird ihr Ziel so thematisiert: “Strategische Kommunikation und Nato-Herausforderungen für die Zukunft”.

Neben erheblichen Aufrüstungsmaßnahmen an den Bundeswehrstandorten (auch am Niederrhein) stellt sich für die Bundeswehr und NATO die Frage der Fähigkeit, Kriege erfolgreich weltweit und auch zentraleuropäisch zu führen. Dabei spielt die Automatisierung, die Kontrolle und Steuerung von Boden-, See- und Luftbewegungen (bis in den Weltraum hinein) eine zentrale Rolle.

Die Handlungsfähigkeit zentral gesteuerter Militäreinsätze findet ihren Niederschlag in den Strategiepapieren der NATO-Partner. So zum Beispiel in den jährlich stattfindenden Konferenzen des Joint Air Power Competence Center (JAPCC), zu der sich Militärs, Politiker, Industrie- und Militärstrategen mit Kriegs-Szenarien befassen. Der automatisierte Cyber-Krieg ist also kein Gespenst von Visionären, sondern  Ausdruck des technischen Überlegenheitsverständnisses der beteiligten NATO-Bündnispartner.

Das im niederrheinischen Uedem beheimatete und 2005 gegründete Joint Air Power Competence Centre (JAPCC) versteht sich als Denkfabrik, die auf die Integration aller Elemente der sogenannten Kriegsführung (“warfare”) von Satelliten über Drohnen bis zum Cyber-Krieg im Internet hin wirkt.

 

Liebe Friedensfreundinnen und Freunde!

Im Rahmen unserer Friedensarbeit werden wir uns gegen die Pläne expansiver Rüstungs- und Miltärpolitik stellen. Beiliegendes Schreiben unserer Friedensfreunde vom Essener Friedensforum gibt einen Überblick über den Hintergrund “Militär und Medienarbeit” der geplanten Konferenz in Essen. Bitte informiert Euch!

Weiterlesen…

Vortrag

Kalkar und Uedem: Nato-Einsatzhauptquartier für 350 Drohnen-Angriffseinsätze täglich!


Kein Krieg von deutschem Boden aus!

Einladung zum Vorbereitungstreffen
für die diesjährige Oktober-Demo gegen die Bundeswehr-Kommandozentrale in Kalkar und Uedem

–> KALKAR-1

22. Juli, 19 Uhr
im Linken Zentrum, Dinslaken
Friedrich-Ebert-Straße 46

Friedensforum zum Tag der Befreiung

WAZ am 8. Mai 2015:

Das Friedensforum lädt ein zur Vorführen des Films “No pasaran” am heutigen Freitag ab 18:30 Uhr im Dokumentationszentrum der Grundschule Wrangelstraße in Kaßlerfeld.

“Sind die Deutschen damals tatsächlich befreit worden?” Diese provokante Frage stellt das Friedensforum zum 70. Jahrestag des Weltkriegsendes. “Heute ist die Bundeswehr weltweit im Einsatz. Neonazistisches Gedankengut findet wieder mehr gesellschaftliche Anerkennung. In der Öffentlichkeit wachsen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Ungerechte Verteilung und Armut nehmen zu”, stellt das Friedensforum fest zum heutigen 8. Mai, dem “Tag der Befreiung”. Trotz der katastrophalen Folgen beider Weltkriege sei es das Gelöbnis der UN-Charta, fortan Konflikte ohne Krieg beizulegen, ein Versprechen geblieben.