Kommandozentrale in Kalkar für zivilen Friedensdienst!

Auf der Kundgebung zum Antikriegstag in der Innenstadt, die mit der Unterstützung unseres Friedensforums durchgeführt wurde, schilderte ein Mitglied des Friedensforums in seinem Vortrag ein einfaches Beispiel ziviler Konfliktlösung.
Das Vorbild einer mecklenburgischen Kleinstadt zeigt wie „Ziviler Friedensdienst“ funktionieren könnte. Heute sagt eine Ehrenamtliche der örtlichen Arbeiterwohlfahrt (AWO), mit dieser Koordination schaffe man in drei Stunden Vereinbarungen, für die man früher Wochen gebraucht hätte. Klar ersichtlich, dass diese „kommunale Konfliktberatungstätigkeit“ eine bleibende Einrichtung wird. Die Zukunft der Konfliktlösung kann also nur friedlich sein.  Als eine der Hauptforderungen der Friedensbewegung im Aufruf zur Kalkar-Demonstration wird die Forderung erhoben, dass die Bundeswehrkaserne in Kalkar in eine Friedensakademie umgewandelt werden soll, um hier Möglichkeiten ziviler Konfliktbewältigung zu erforschen. Im Aufruf der Friedensforen Rhein-Ruhr heißt es deshalb: „Abbau der Kommandozentralen in Kalkar/Uedem und anderer NATO-Einrichtungen in NRW und deren Umwandlung für zivile Zwecke!“

Stopp AirBase Ramstein!

Angriffskriege sind verfassungswidrig – von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen!
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AKTIONSWOCHE 2017
3.-10. September
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Busse Essen-Düsseldorf-Köln-Ramstein / Ramstein-Köln-Düsseldorf-Essen
Abfahrt:
9. September
6:30 Uhr Essen, Am Hauptbahnhof
7:00 Uhr Düsseldorf, Worringer Str. 140, 40210 Düsseldorf
8:30 Uhr Köln, Köln Bonn Airport, Kennedystraße, 51147 Köln
Tickets:
Fahrkarten  25.-€ (normal), 35.-€ (Soli)
erhältlich unter: info@ramstein-kampagne.eu

Bitte mit Betreff überweisen an:
Aktiv für den Frieden – Stopp Ramstein e.V.
IBAN: DE38100500000190646080
BIC: BELADEBEXXX
Betreff: Bus Ruhrgebiet

Antikriegstag: DGB-Gedenkveranstaltung

Gedenkveranstaltung des DGB Niederrhein zum Antikriegstag

Friedensforum Duisburg nimmt teil an der Gedenkveranstaltung des DGB zum Antikriegstag.

Der DGB, Region Niederrhein, lädt traditionell zum Antikriegstag zu einer Veranstaltung ins Rathaus Duisburg. Das Friedensforum Duisburg nimmt mit einer Delegation daran teil.

Im Anschluss wird das Friedensforum über die Demonstrationen am 3. Oktober in Kalkar und 7. Oktober in Essen informieren. Wir freuen uns besonders, Angelika Wagner, Vorsitzende des DGB Niederrhein, in diesem Jahr als eine der Hauptredner bei der Veranstaltung in Kalkar begrüßen zu dürfen.

 

Krieg beginnt hier – beenden wir ihn hier!

Auf die Straße zum Antikriegstag!

Deutschland beteiligt sich an Kriegen fast überall auf der Welt. Die Bundesregierung betreibt eine Politik zunehmender Auslandseinsätze und Aufrüstung. Deutsche Konzerne exportieren Waffen in alle Welt. Das Geschäft mit dem Tod blüht.

Gegen diese Politik leisten wir Widerstand. Die Menschen in diesem Land wollen keine Kriege und Aufrüstung – sie wollen Frieden. Die Politik muss dem Rechnung tragen. Wir akzeptieren nicht, dass Krieg immer alltäglicher wird und Deutschland einen wachsenden Beitrag dazu leistet: ob im Nahen und Mittleren Osten, wie in Syrien, Irak, Afghanistan, Jemen, Pakistan und Palästina. Ob in Afrika wie in Mali, Somalia und Libyen. Oder auch in Osteuropa, wie in der Ukraine durch eine erneute Konfrontation mit Russland.
Immer geht es letztlich um Macht, Märkte und Rohstoffe. Stets sind die USA, die NATO-Staaten und deren Verbündete beteiligt, und fast immer auch – direkt oder indirekt – Deutschland.

Krieg ist mörderischer Terror. Er bringt millionenfachen Tod, Verwüstung und Chaos. Millionen von Menschen müssen fliehen. Geflüchtete brauchen unsere Unterstützung und Schutz vor rassistischen Übergriffen, ob sie nun von Rechten verübt werden oder von staatlichen Stellen und der herrschenden Politik. Wir verteidigen das Menschenrecht auf Asyl!
Damit Menschen nicht fliehen müssen, fordern wir jegliche militärische Einmischung in Krisengebiete einzustellen, und sich ohne Wenn und Aber für friedliche Konfliktlösungen ein zu setzen. Es ist alternativlos, an politischen Lösungen mitzuwirken, zivile Konfliktbearbeitung zu fördern und wirtschaftliche Hilfe für den Wiederaufbau der zerstörten Länder zu leisten!

Die Menschen brauchen weltweit Gerechtigkeit. Deshalb lehnen wir neoliberale Freihandelszonen wie TTIP, CETA, ökologischen Raubbau und die Vernichtung von Lebensgrundlagen sowie den Abbau sozialer und demokratischer Grundrechte ab!

Deutsche Waffenlieferungen heizen überall militärische Konflikte an. Weltweit werden täglich 4,66 Milliarden Dollar für Rüstung verpulvert. Die deutsche Bundesregierung strebt an, in den kommenden acht Jahren ihre jährlichen Rüstungsausgaben von 35 auf 60 Milliarden Euro zu erhöhen.
Statt die Bundeswehr für weltweite Einsätze aufzurüsten, fordern wir, unsere Steuergelder für soziale Aufgaben einzusetzen!

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Bürgermeister für den Frieden 2017 in Duisburg

Tevion DC-14

Bürgermeister für den Frieden: Flaggentag 2017

nrz1Vor dem Duisburger Rathaus, 7. Juli 2017, 10 Uhr

E I N L A D U N G

Liebe Friedensfreundinnen und Freunde,

wie wichtig es gerade jetzt ist , weiter Flagge zu zeigen und für ein weltweites Verbot und die Abschaffung von Atomwaffen einzutreten, zeigt die fatale Vorstellung von derzeit regierenden Politikern, die weiter an einer sogenannten „atomaren Abschreckung“ festhalten und die Massenvernichtungswaffen noch modernisieren wollen. Angeblich für ein vereintes sicheres Europa.

Um so erfreulicher und hoffnungsvoller ist die Entwicklung der Vereinigung „Majors for Peace“, deren Mitglied auch die Stadt Duisburg ist. Die Mitgliederzahl in Deutschland ist jetzt auf 500 und weltweit über 7300 rasant angewachsen. Ihr Ziel und Wirken ist es, die weltweite Abschaffung von Atomwaffen und deren Verbot völkerrechtlich verbindlich zu erreichen.

Bitte liebe Friedensfreundinnen und Freunde, kommt am Freitag, dem 7.Juli, um 10.Uhr zum Duisburger Rathaus, damit wir gemeinsam mit unserem Bürgermeister, Herrn Manfred Osenger, durch die Hissung der Flagge „Majors for Peace“ ein sichtbares Zeichen auch aus Duisburg für eine friedlichere Welt ohne Atomwaffen setzen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Für das Friedensforum Duisburg
Bernhard Funke

Infos hierzu unter www.mayorsforpeace.de ,  www.atomwaffenfrei.de

 

Friedensforums Duisburg beim diesjährigen Umweltmarkt in Duisburg am 24. Juni 2017

Das Friedensforum Duisburg verteilt im Rahmen des Umweltmarktes Informationen zur Abschaffung von Massenvernichtungswaffen, Kernwaffen, die als einzige noch nicht durch eine internationale Konvention verboten sind. Die katastrophalen Folgen ihres Einsatzes überschreiten die gewöhnlichen Grenzen bewaffneter Konflikte, haben negative Auswirkungen auf die Bevölkerung neutraler Staaten, auf die für das menschliche Leben erforderliche natürliche Umwelt sowie künftige Generationen. Etwa 130 Staaten haben sich im Rahmen der Vereinten Nationen in einer zweiten Verhandlungsrunde zusammengetan, um einen Vertrag auszuhandeln, der den Einsatz von Atomwaffen verbietet und zu ihrer Beseitigung führt.

Wir rufen Deutschland und alle Nationen zur Teilnahme an den Verhandlungen auf.

Vielen Dank.

Für das Friedensforum Duisburg

Else Heiermann

Anzeigenaktion: Deutschland muss sich an den Verhandlungen für ein Verbot von Atomwaffen beteiligen

buechelBis zum 4. Juni 2017

Ein Verbot von Atomwaffen ist in greifbarer Nähe, nachdem gestern der Entwurf für ein Vertragstext vorgelegt wurde!! Ein großer Erfolg unseres jahrelangen Kampfes – ein Beleg für das ausdauernde, beharrliche Engagement der Zivilgesellschaft – weltweit.

Vom 15. Juni bis 7. Juli werden sich die VertreterInnen von rund 130 Staaten in New York treffen und hoffentlich ein starkes Abkommen zur Ächtung dieser Massenvernichtungswaffen beschließen. Leider will die Bundesregierung diese Gespräche boykottieren. Um das zu ändern, unterstützt unsere Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ unsere Trägerorganisation „Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges (IPPNW)“ bei ihrer Anzeigenaktion in überregionalen Zeitungen.

Bitte unterstütze die Anzeigenaktion. Ab einer Spende von 25 EUR wird Dein Name in der Anzeige veröffentlichen.
Hier kannst Du die Anzeige unterstützen:
www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/ad-campaign.html

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Das Gespenst eines großen Krieges geht um

September 2017: Protest in Ramstein und Kaiserslautern

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

vom 8.-10.09.2017 treffen wir uns zum dritten Mal in Ramstein und Kaiserslautern zum Protest gegen die völkerrechtswidrigen US-Drohneneinsätze von deutschem Boden aus und gegen eine Militärbasis, die zentrales Kettenglied für eine interventionistische Kriegspolitik überall auf dem Globus ist.

Ohne Ramstein keinen Drohnenkrieg, so hieß es schon bei den vorhergehenden Protesten. Heute müssen wir sagen: Der Drohnenkrieg hat sich unter US-Präsident Trump quantitativ und qualitativ deutlich ausgeweitet, die Air Base wird modernisiert und erweitert, die neuen, über die Befehlszentrale in Ramstein geführten US-Atomwaffen, sollen in Büchel stationiert werden und verschiede Teile dieser Atomwaffen werden aktuell getestet. Die Air Base Ramstein ist auch für den Krieg in Syrien unverzichtbar, genauso wie für die Kriegsdrohungen gegen all die Länder, die nicht dem Willen der USA bedingungslos Folge leisten.

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