Freifahrtschein für US-Drohnenmorde

Drohnen

aus: NRZ, Politisches Magazin, 02.07.2013

Der 20-jährige deutsche „Islamist“ Bünyamin E. aus Wuppertal ist in Pakistan durch eine US-Drohne getötet worden. Die Bundesanwaltschaft hat ihre diesbezüglichen Ermittlungen mit der Begründung eingestellt, die Tötung dieses Deutschen sei „durch das Konfliktvölkerrecht“ gedeckt“. Eine jämmerliche Leisetreterei gegenüber der US-Regierung und ihrer Barbarei der Drohnenmorde! Bünyamin E. hatte sich am Kampf gegen die ISAF in Afghanistan beteiligen wollen. Doch noch war er in Pakistan, und noch war er kein Kämpfer. Ihn gleichwohl „vorsorglich“ umzubringen, war also, weil heimtükisch, Mord. Unsere Bundesanwaltschaft aber zieht es vor zu katzbuckeln.

Christian Uliczka, Friedensforum Duisburg

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