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Geschichtsrevisionismus abgelehnt

Gegen Geschichtsverfälschung am Duisburger Steinbart-Gymnasium
(jW vom 25. Juli) –

Brief an die Schulleitung:

Mit Entsetzen mußten wir, die diesjährigen Abiturienten des Steinbart-Gymnasiums, feststellen, daß unsere Abi­turzeugnisvergabe für rechtsextreme und geschichtsrevisionistische Propaganda mißbraucht wurde. Dabei wurden uns sogenannte Albertinanadeln ausgehändigt, gemeinsam mit einem Informationsblatt, in dem von deutschen Gebietsansprüchen in Rußland und Polen die Rede ist. Aus spontanem Protest verweigerten einige von uns die Annahme und stellten Nachforschungen im ebenfalls ausgehändigten Buch »Das Steinbart-Gymnasium zu Duisburg 1831–1981« an.

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Geschichtsklitterung an Duisburger Gymnasium

SteinbartRevisionistische Propaganda bei Abiturfeier stößt bei Schülern auf Ablehnung. Schulleiter weist Kritik zurück

Von Markus Bernhardt, Junge Welt vom 25.07.2013
www.jungewelt.de
Die diesjährige Abiturfeier des Duisburger Steinbart-Gymnasiums sorgt zunehmend für politische Auseinandersetzungen in der Ruhrgebietsmetropole. Wie das örtliche »Netzwerk gegen rechts« kürzlich bekanntmachte, wurden den Schülerinnen und Schülern bei der besagten Feierlichkeit, die bereits am 6. Juli im Duisburger Stadttheater stattfand, nicht nur ihre Zeugnisse ausgehändigt. Vielmehr erhielten alle Abiturienten des Abschlußjahrganges auch eine sogenannte Albertusnadel des Ehemaligenvereins der Schule. Der Anstecker wurde ihnen mit einem dazugehörigen Faltblatt überreicht. In diesem ist etwa vom »deutschen Osten« die Rede, während tatsächlich Gebiete in Rußland gemeint sind. Die Anstecknadeln selbst können unter anderem bei rechten und revisionistischen Organisationen wie der »Landsmannschaft Ostpreußen« erworben werden.

11. August: Auf nach Büchel!


Büchel Flyer_reduced24 Stunden Musik und Happening
an den Zufahrtstoren des „Fliegerhorstes Büchel“ (Eifel)

Seit Jahren herrscht kompletter Stillstand in der atomaren Abrüstung. Auch in Deutschland gibt es einen letzten verbliebenen Stationierungsort: In Büchel lagern geschätzte 20 US-Atombomben. 

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Wir sehen uns in Büchel!

Postkarte_buechelLade mit dieser Postkarte
Deine Freunde und Bekannten ein,
nach Büchel zu kommen!

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Freifahrtschein für US-Drohnenmorde

Drohnen

aus: NRZ, Politisches Magazin, 02.07.2013

Der 20-jährige deutsche „Islamist“ Bünyamin E. aus Wuppertal ist in Pakistan durch eine US-Drohne getötet worden. Die Bundesanwaltschaft hat ihre diesbezüglichen Ermittlungen mit der Begründung eingestellt, die Tötung dieses Deutschen sei „durch das Konfliktvölkerrecht“ gedeckt“. Eine jämmerliche Leisetreterei gegenüber der US-Regierung und ihrer Barbarei der Drohnenmorde! Bünyamin E. hatte sich am Kampf gegen die ISAF in Afghanistan beteiligen wollen. Doch noch war er in Pakistan, und noch war er kein Kämpfer. Ihn gleichwohl „vorsorglich“ umzubringen, war also, weil heimtükisch, Mord. Unsere Bundesanwaltschaft aber zieht es vor zu katzbuckeln.

Christian Uliczka, Friedensforum Duisburg

AntiAtom-Bündnis Niederrhein lädt ein

Lako Anti-Atom-Landeskonferenz

am Sonntag, 30.06. 2013
12 – 17 Uhr
in Duisburg
Internationales Zentrum (IZ)
Flachsmarkt 15
47051 Duisburg
Tagesordnung und Anreiseplan
im abgebildeten Flugblatt

„Wahlkampf, Wahlkampf!“ ruft´s aus dem Wald

Merkel2

aus: NRZ, 22.06.2013

Merkel1

aus: NRZ 22.06.2013

Anders, als Miguel Sanches schreibt, muss man Merkel keineswegs dankbar sein für den von ihr kalt inszenierten Eklat in St. Petersburg. Die gegensätzlichen Standpunkte zum Thema Rückgabe von Beutekunst und ihre Unvereinbarkeit sind seit Jahren bekannt und mussten gelegentlich einer Konferenz zur Belebung der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen in St. Petersburg, noch dazu knapp vor dem Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion, nicht so nötig thematisiert werden. Merkel kloppt, wo immer sie kann, auf die nationale Trumm, um Wähler zu halten oder zu gewinnen, die so etwas mögen: Wahlkampf zu Lasten des Verhältnisses zu Russland – das ist zu tadeln und sollte sich auch nicht auszahlen.

Christian Uliczka, Friedensforum Duisburg

Fragwürdiger Beifall für Obama

Obama

aus: RP,16.06.2013

Enttäuschend der beifällige Grundton, mit dem die RP auf das hilf-, rat- und, was das Schlimmste ist, rechtlose Gehampel Obamas reagiert. Der hat doch da nicht „einzugreifen“! Er hat dazu ebensowenig ein Recht wie die alten Kolonialmächte Frankreich und Großbritannien und wie „der Westen“. Syrien ist souverän. Und wieso eigentlich sollen „wir“ Assad weghaben wollen? Wer oder was soll an seine Stelle treten? Etwa eine Scharia-Struktur, die alle Nicht-Sunniten entrechtet, an Stelle alevitischer Toleranz? Was sich in puncto „Giftgaseinsatz“ seit Monaten häuft, sind nicht Belege, die ganz und gar fehlen, sondern unbelegte Behauptungen. Wer dort wen mehr als die Gegenseite „massakriert“, lässt sich von außen nicht verlässlich ausmachen. In diesem Wirrwarr geht es nicht um „Glaubwürdigkeit“ von irgendwem, sondern um Achtung des völkerrechtlichen Verbots der Einmischung und um nüchterne Vernunft. Waffenlieferung macht die fast 100000 Toten nicht lebendig und verlängert nur den Bürgerkrieg.

Christian Uliczka, Friedensforum Duisburg

Inge Holzinger ist 80 geworden!

Inge Holzinger

Inge Holzinger, die Seele des Duisburger Friedensforums, ist dieses Jahr 80 Jahre alt geworden. Wir gratulieren herzlichst!

„Erich Kästner muss sie schon gekannt haben! – unsere Friedensfreundin, Kriegsgegnerin und Antifaschistin …, ist sie doch die Fleisch gewordene Symbolfrau seiner „Fantasie“.
 „Du hast entsprechend Deiner Lebenserfahrung und Deiner humanistischen Gesinnung alle Kraft darauf verwendet, mit viel Geduld und Ausdauer jungen Menschen Friedensliebe, Demokratie und Achtung vor dem Mitmenschen und dem Leben nahe zu bringen.“

Diese Worte stammen aus der Laudatio von Willi Hofmeister, die er anlässlich der Verleihung des Düsseldorfer Friedenspreises 2006 an Inge hielt. Wir erinnern:

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TODESSTAUB

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Film- & Diskussions-Abend
Am 11. März 2013 in Duisburg, am 14. März 2013 in Moers.

Durch den Einsatz einer neuartigen Uranmunition in Kriegen wie im Kosovo, Irak und Afghanistan entsteht ein hochtoxischer, radioaktiver Staub. Diese Munition wird aus dem Abfall von Atomkraftwerken und bei der Nukearwaffenproduktion hergestellt. Die verheerenden Folgen werden bis heute vond er NATO und Pentagon geleugnet.

Im Nachkriegskosovo und Irak begleitet der Film den deutschen Pidemologen Prof. Dr. Siegwart-Horst Günther, der als erster die Zusammenhänge zwischen der Verarbeitung dieses tödlichen Staubes und den furchtbaren Schäden an Menschen aufgedeckt hat

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