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Kalkar am 3. Oktober 2017: Nie wieder Krieg!

Rede von Angelika Wagner,
DGB Niederrhein

(Es gilt das gesprochene Wort)

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Namen des Deutschen Gewerkschaftsbundes überbringe ich die solidarischen Grüße unserer Schwestergewerkschaften.

Als ein gemeinsames Ziel der Gewerkschaften ist in der Satzung des DGB verankert, dass wir „eintreten für eine allgemeine und weltweite kontrollierte Abrüstung, für die Verwirklichung und Erhaltung des Friedens und der Freiheit im Geiste der Völkerverständigung.“ Alljährlich und unermüdlich setzen wir uns ein gegen Krieg, für den Frieden. Auf Initiative des DGB wurde der 1. September zum Antikriegstag erklärt – das war bereits 1957. D.h. wir haben diesen Mahn- und Gedenktag seit 60 Jahren, und doch ist unser Motto, unsere Forderung „Nie wieder Krieg“ wichtiger denn je.

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Kalkar am 3. Oktober 2017 – Impressionen in Bildern

Fotos: Else Heiermann

Kalkar – weitere Ansichten

Fotos: Benno Ruczinski

Aktionstage Kalkar/Essen am 3. u. 7. Oktober 2017

Bundeswehr und Nato: Krieg beginnt an Rhein und Ruhr

Wussten Sie, dass sich in Kalkar am Niederrhein eines der wichtigsten Zentren der Kriegsführung mit
mehreren bedeutenden Militäreinrichtungen der Bundeswehr und der NATO befindet?
Wussten Sie, dass von dort alle Luftwaffeneinsätze der Bundeswehr im Ausland gesteuert werden:
Von den Tornados in Syrien über die Eurofighter an der russischen Grenze bis zu den Militärtransportern in Mali?
Wussten Sie, dass die NATO mit dem Combined Air Operation Centre (CAOC) die Luftkriegsführung  nördlich der Alpen von Kalkar/Uedem aus plant und durchführt?

Wehren wir uns gegen die von Politik und Militärs ausgehenden Gefahren. Um unsere Zukunft zu sichern, brauchen wir eine zivile, menschenwürdige
und völkerverbindende Politik. Unser Nein zum Krieg ist ein Ja zum Leben!

KOMMEN SIE MIT NACH KALKAR!
KOMMEN SIE NACH ESSEN!

Weitere aktuelle Infos (z.B. zu den Bus-Fahrzeiten und Anmeldemöglichkeiten) auch unter www.demo-kalkar.de

Es rufen auf: der Ostermarsch Rhein/Ruhr sowie Friedensgruppen von Rhein und Ruhr.

Kommandozentrale in Kalkar für zivilen Friedensdienst!

Auf der Kundgebung zum Antikriegstag in der Innenstadt, die mit der Unterstützung unseres Friedensforums durchgeführt wurde, schilderte ein Mitglied des Friedensforums in seinem Vortrag ein einfaches Beispiel ziviler Konfliktlösung.
Das Vorbild einer mecklenburgischen Kleinstadt zeigt wie „Ziviler Friedensdienst“ funktionieren könnte. Heute sagt eine Ehrenamtliche der örtlichen Arbeiterwohlfahrt (AWO), mit dieser Koordination schaffe man in drei Stunden Vereinbarungen, für die man früher Wochen gebraucht hätte. Klar ersichtlich, dass diese „kommunale Konfliktberatungstätigkeit“ eine bleibende Einrichtung wird. Die Zukunft der Konfliktlösung kann also nur friedlich sein.  Als eine der Hauptforderungen der Friedensbewegung im Aufruf zur Kalkar-Demonstration wird die Forderung erhoben, dass die Bundeswehrkaserne in Kalkar in eine Friedensakademie umgewandelt werden soll, um hier Möglichkeiten ziviler Konfliktbewältigung zu erforschen. Im Aufruf der Friedensforen Rhein-Ruhr heißt es deshalb: „Abbau der Kommandozentralen in Kalkar/Uedem und anderer NATO-Einrichtungen in NRW und deren Umwandlung für zivile Zwecke!“

Stopp AirBase Ramstein!

Angriffskriege sind verfassungswidrig – von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen!
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AKTIONSWOCHE 2017
3.-10. September
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Busse Essen-Düsseldorf-Köln-Ramstein / Ramstein-Köln-Düsseldorf-Essen
Abfahrt:
9. September
6:30 Uhr Essen, Am Hauptbahnhof
7:00 Uhr Düsseldorf, Worringer Str. 140, 40210 Düsseldorf
8:30 Uhr Köln, Köln Bonn Airport, Kennedystraße, 51147 Köln
Tickets:
Fahrkarten  25.-€ (normal), 35.-€ (Soli)
erhältlich unter: info@ramstein-kampagne.eu

Bitte mit Betreff überweisen an:
Aktiv für den Frieden – Stopp Ramstein e.V.
IBAN: DE38100500000190646080
BIC: BELADEBEXXX
Betreff: Bus Ruhrgebiet

Antikriegstag: DGB-Gedenkveranstaltung

Gedenkveranstaltung des DGB Niederrhein zum Antikriegstag

Friedensforum Duisburg nimmt teil an der Gedenkveranstaltung des DGB zum Antikriegstag.

Der DGB, Region Niederrhein, lädt traditionell zum Antikriegstag zu einer Veranstaltung ins Rathaus Duisburg. Das Friedensforum Duisburg nimmt mit einer Delegation daran teil.

Im Anschluss wird das Friedensforum über die Demonstrationen am 3. Oktober in Kalkar und 7. Oktober in Essen informieren. Wir freuen uns besonders, Angelika Wagner, Vorsitzende des DGB Niederrhein, in diesem Jahr als eine der Hauptredner bei der Veranstaltung in Kalkar begrüßen zu dürfen.

 

Krieg beginnt hier – beenden wir ihn hier!

Auf die Straße zum Antikriegstag!

Deutschland beteiligt sich an Kriegen fast überall auf der Welt. Die Bundesregierung betreibt eine Politik zunehmender Auslandseinsätze und Aufrüstung. Deutsche Konzerne exportieren Waffen in alle Welt. Das Geschäft mit dem Tod blüht.

Gegen diese Politik leisten wir Widerstand. Die Menschen in diesem Land wollen keine Kriege und Aufrüstung – sie wollen Frieden. Die Politik muss dem Rechnung tragen. Wir akzeptieren nicht, dass Krieg immer alltäglicher wird und Deutschland einen wachsenden Beitrag dazu leistet: ob im Nahen und Mittleren Osten, wie in Syrien, Irak, Afghanistan, Jemen, Pakistan und Palästina. Ob in Afrika wie in Mali, Somalia und Libyen. Oder auch in Osteuropa, wie in der Ukraine durch eine erneute Konfrontation mit Russland.
Immer geht es letztlich um Macht, Märkte und Rohstoffe. Stets sind die USA, die NATO-Staaten und deren Verbündete beteiligt, und fast immer auch – direkt oder indirekt – Deutschland.

Krieg ist mörderischer Terror. Er bringt millionenfachen Tod, Verwüstung und Chaos. Millionen von Menschen müssen fliehen. Geflüchtete brauchen unsere Unterstützung und Schutz vor rassistischen Übergriffen, ob sie nun von Rechten verübt werden oder von staatlichen Stellen und der herrschenden Politik. Wir verteidigen das Menschenrecht auf Asyl!
Damit Menschen nicht fliehen müssen, fordern wir jegliche militärische Einmischung in Krisengebiete einzustellen, und sich ohne Wenn und Aber für friedliche Konfliktlösungen ein zu setzen. Es ist alternativlos, an politischen Lösungen mitzuwirken, zivile Konfliktbearbeitung zu fördern und wirtschaftliche Hilfe für den Wiederaufbau der zerstörten Länder zu leisten!

Die Menschen brauchen weltweit Gerechtigkeit. Deshalb lehnen wir neoliberale Freihandelszonen wie TTIP, CETA, ökologischen Raubbau und die Vernichtung von Lebensgrundlagen sowie den Abbau sozialer und demokratischer Grundrechte ab!

Deutsche Waffenlieferungen heizen überall militärische Konflikte an. Weltweit werden täglich 4,66 Milliarden Dollar für Rüstung verpulvert. Die deutsche Bundesregierung strebt an, in den kommenden acht Jahren ihre jährlichen Rüstungsausgaben von 35 auf 60 Milliarden Euro zu erhöhen.
Statt die Bundeswehr für weltweite Einsätze aufzurüsten, fordern wir, unsere Steuergelder für soziale Aufgaben einzusetzen!

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Bürgermeister für den Frieden 2017 in Duisburg

Tevion DC-14