Autoren Archive: Friedensforum Duisburg

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sagen: Nie wieder Krieg!

Grußwort DGB Niederrhein, Angelika Wagner, zum Ostermarsch 2016
(es gilt das gesprochene Wort)

Liebe Ostermarschierende, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

im Namen des Deutschen Gewerkschaftsbundes überbringe ich euch die solidarischen Grüße unserer Schwestergewerkschaften.

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Ostermarsch Rhein-Ruhr 2016

Wir brauchen keine Panzer!

Rede von Eberhard Przyrembel, Pax Christi, in Duisburg. Es gilt das gesprochene Wort

Liebe Freundinnen und Freunde,

Wer mich kennt, weiß daß ich mich bei Pax Christi, der katholischen Friedensbewegung, engagiere. Seit  40 Jahren verkünde ich, daß Krieg und Gewalt  nur Krieg und Gewalt erzeugen, also fortsetzen, aber nie den verheißenen Frieden schaffen.

Heute darf ich zum Auftakt des Ostermarsch Rhein-Ruhr reden. Ich möchte Euch drei Überlegungen ausbreiten.

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Ostermarsch Rhein-Ruhr 2016

Wer Krieg sät, wird Flüchtlinge ernten

Redebeitrag von Reiner Braun in Duisburg. Es gilt das gesprochene Wort.

Liebe Friedensfreudinnen und Friedensfreude,

65 Millionen Menschen sind auf der Flucht, es ist die größte Völkerwanderung seit 1945.
1 Million von diesen Ärmsten der Armen
Vom Krieg Traumatisierten
Vor Bomben Folter und Verfolgung Fliehenden
Vor Hunger und Armut Flüchtenden

Fliehen zu uns, Mehr als 4000 ertranken erbärmlich 2015 im Mittelmeer, dieses Jahr allein im Januar mehr als 200. Seit dem Jahre 2000 hat das europäische Grenzregime (Frontex lässt grüßen) an den Grenzen von Spanien, Bulgarien, Griechenland und im Mittelmeer schon zu mehr als 30000 Toten geführt.

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Ostermarsch Rhein-Ruhr 2016

Bilderimpressionen … 

Ostermarsch Rhein-Ruhr 2016

Fluchtursachen erkennen – Verantwortliche benennen – Kriegsursachen beseitigen!
Rüstungsexporte stoppen, Atomwaffen ächten, zivile Lösungen schaffen!

Omarsch-Deck

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischenkundgebung

 

Bei der Zwischenkundgebung am Harry-Epstein-Platz spricht Bernhard Brack von ProAsyl Essen.

An der Stele können Blumen niedergelegt werden zum Gedenken an die ermordeten jüdischen Kinder.

Der politische Gegner steht im eigenen Land. Dieses Land gehört dem stärksten und gewalttätigsten Militärbündnis der Gegenwart an

Reiner Braun, Geschäftsführer der IALANA (Juristinnen und Juristen gegen Atomwaffen – für zivile Konfliktlösungen), CO-Präsident des Internationalen Friedensbüros (IPB), Mitglied des Kooperationsrates der Kooperation für den Frieden

Rede auf der Demonstration und Protest-Kette gegen die NATO-Kriegstagung am Samstag, den 13. Februar 2016 in München.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreude.

Die Organisatoren der Sicherheitskonferenz sagen eine “weitere Zunahme von Kriegen und Konflikten voraus“. Ischinger sagt die Konflikte werden „maß- und grenzenlos“; sie sprechen davon dass „die traditionellen Wächter der liberalen Ordnung“ mit einer „wachsenden Zahl von Störern“ konfrontiert sind, die „zersplitternde Ordnungen weiter destabilisieren“. Sie sprechen davon, dass die EU von einem „Feuerring“ umgeben ist.

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Schluss mit dem Krieg in Syrien

25. Januar: Infostand des Friedensforums Duisburg
Averdunkplatz, 17-19 Uhr

Mit dem Einsatz der Bundeswehr am Krieg in Syrien beteiligt sich Deutschland wieder an einem Krieg, der weitere tausende zivile Opfer kosten wird. Alle bisherigen Kriege der NATO-Staaten hinterließen verheerende Verwüstungen und haben hunderttausenden Menschen das Leben gekostet.  Weiterlesen…

Schluss mit Krieg und Terror

Traditionelle Weihnachtsanzeige des Bundesausschusses Friedensratschlag
(Hier können Sie die Veröffentlichung unterstützen: ->WEIHNACHTSANZEIGE

Am 4.12.2015 hat der Bundestag die Beteiligung am Krieg in Syrien beschlossen. Damit werden alle Erfahrungen missachtet, die seit dem 11.9.2001 mit dem „Krieg gegen den Terror“ gemacht worden sind. Dieser Krieg ist Terror und er fördert den Terror. Der deutsche Einsatz  verstößt gegen Grundgesetz und Völkerrecht. Er zwingt noch mehr Menschen aus den Kriegsgebieten zur Flucht. Er wird weitere Gelder sinnvollen sozialen Aufgaben vorenthalten. Er verstärkt die Gefahr von Terroranschlägen auch in unserem Land.

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Aufruf: Wir sagen nein!

syrien-neinFrau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,
Sie sagen, Sie handeln im Namen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, wenn Sie die Bundeswehr nach Syrien schicken. Wir sagen: Sie handeln nicht in unserem Namen!
Aus falsch verstandener Solidarität wird Deutschland zur Kriegspartei in einem Krieg, der auch überregional umfassende Vernichtung mit sich bringen kann. Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist politisch falsch, moralisch unverantwortlich, verfassungs- und zudem völkerrechtswidrig.

Unterschreiben Sie den Aufruf online auf http://www.syrien-aufruf.de
Dort können Sie auch eine Unterschriftenliste im pdf-Format ausdrucken, mit der Sie traditionell Unterschriften sammeln können.

Hier der weitere Text des Aufrufs:

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Aufruf zum Ostermarsch Rhein-Ruhr 2016

OM16Deutschland, das in seiner Geschichte viel zu oft und viel zu lange Kriegsmacht war, muss zu einer Friedensmacht werden – ohne Rüstungsprodukte, ohne Bundeswehr, aber mit dem Willen, aus dem menschen-verachtenden Kreislauf von Herrschaft, Rassismus und Krieg auszubrechen.

Fluchtursachen erkennen – Verantwortliche benennen – Kriegsursachen beseitigen!
Rüstungsexporte stoppen, Atomwaffen ächten, zivile Lösungen schaffen!

Hunderttausende von Menschen suchen gegenwärtig in unserem Land Zuflucht, weil ihre Heimatländer durch Kriege und Terror unbewohnbar geworden sind. Die Regierungspolitiker Deutschlands und anderer EU-Staaten beantworten diese katastrophale Entwicklung bisher nur damit, dass sie um „Flüchtlingsquoten“ feilschen. Sie wollen Flüchtlinge mit Gesetzesverschärfungen abschrecken. Generell soll eine Atmosphäre feindseliger Abschottung geschaffen werden, die selbst vor Auffanglagern, Grenzzäunen und Mauerbau nicht Halt macht. Es wird von einer „Flüchtlingskrise“ gesprochen, als wären die Flüchtlinge Schuld an den Verhältnissen, vor denen sie fliehen. Die wahren Fluchtursachen sind die fortgesetzten Kriege in Somalia, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien; die Diktaturen z.B. in Eritrea.

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