Autoren Archive: Friedensforum Duisburg

Das Gespenst eines großen Krieges geht um

September 2017: Protest in Ramstein und Kaiserslautern

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

vom 8.-10.09.2017 treffen wir uns zum dritten Mal in Ramstein und Kaiserslautern zum Protest gegen die völkerrechtswidrigen US-Drohneneinsätze von deutschem Boden aus und gegen eine Militärbasis, die zentrales Kettenglied für eine interventionistische Kriegspolitik überall auf dem Globus ist.

Ohne Ramstein keinen Drohnenkrieg, so hieß es schon bei den vorhergehenden Protesten. Heute müssen wir sagen: Der Drohnenkrieg hat sich unter US-Präsident Trump quantitativ und qualitativ deutlich ausgeweitet, die Air Base wird modernisiert und erweitert, die neuen, über die Befehlszentrale in Ramstein geführten US-Atomwaffen, sollen in Büchel stationiert werden und verschiede Teile dieser Atomwaffen werden aktuell getestet. Die Air Base Ramstein ist auch für den Krieg in Syrien unverzichtbar, genauso wie für die Kriegsdrohungen gegen all die Länder, die nicht dem Willen der USA bedingungslos Folge leisten.

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Soziale Sicherheit für alle!

Redebeitrag von Horst Schmitthenner (IG Metall) für den Ostermarsch Rhein-Ruhr in Duisburg am 15. April 2017

- Es gilt das gesprochene Wort -

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Genossinnen und Genossen,
Freundinnen und Freunde,

Kriege und bewaffnete Konflikte wie in Syrien, in Kurdistan, im Irak, in Afghanistan oder der Ukraine scheinen kein Ende zu nehmen. 1,8 Billionen Euro werden jährlich für Rüstung und Krieg ausgegeben. Gleichzeitig steigen die Rüstungsexporte. Über 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Grenzen Europas und Deutschlands sind wieder abgeschottet. Auf der Suche nach Sicherheit ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer, das zur tödlichsten Grenze der Welt geworden ist. Rassismus und offener Hass nehmen in vielen Ländern der Welt zu – auch in Deutschland. Die Wahrheit ist kein Kriterium mehr, alles wird behauptet und herbei gelogen, wenn es nur Ängste und Vorurteile schürt. Die herrschende Politik gibt diesen Stimmungen nach und befeuert sie noch. Inzwischen werden Geflüchtete sogar in Kriegsgebiete wie nach Afghanistan abgeschoben.

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Ostermarsch 2017 in Duisburg

Eingefangene Bilder …

DGB Region Niederrhein: Grußwort an die Teilnehmenden des Ostermarsches Rhein-Ruhr 2017

Angelika Wagner, DGB Duisburg, Vorsitzende

Liebe Ostermarschierende, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

der Deutsche Gewerkschaftsbund, Region Niederrhein, übersendet hiermit seine solidarischen Grüße an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des aktuellen Ostermarsches und unterstützt ausdrücklich den

Aufruf zum Ostermarsch Rhein Ruhr 2017
Nein zu Krieg und Terror!
Nein zur weiteren Aufrüstung Deutschlands und der EU!
Wir brauchen eine neue Politik!

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Ostermarsch Rhein-Ruhr 2017

Presse-Echo

wazklein

Auf zum Ostermarsch 2017!

 Friedensforum Duisburg: Pressemitteilung

Die Bundesrepublik Deutschland plant den Rüstungshaushalt zu verdoppeln und den Druck vor Russlands Grenzen durch den Aufmarsch der NATO-kastenPanzertruppen zu erhöhen. Ebenfalls soll die Bundeswehr ihre Einsatzfähigkeit durch die Cyberkriegsführung steigern. Die Funke-Mediengruppe schreibt dazu: „Die Bundeswehr darf sich nach Ansicht von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Falle einer Cyber-Attacke auch offensiv verteidigen.“ (WAZ-online vom 5.4.2017) Das Bundesverteidigungsministerium meldet nun aktuell unmittelbaren Vollzug mit einsatzfähigen 13.000 Mannstärken, um die Gefechtslage mit dem »Kommando Cyber- und Informationsraum« (CIR) in Angriff zu nehmen. Eine „Mobilmachung“ geschieht auf breiter Cyberfront, als eigene Teilstreitkraft neben Heer, Luftwaffe und Marine. Die Mobilmachung ist allerdings noch universeller.

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Aufruf zum Ostermarsch Rhein Ruhr 2017

Nein zu Krieg und Terror!

Nein zur weiteren Aufrüstung Deutschlands und der EU!

Wir brauchen eine neue Politik!

om-untTagtäglich werden uns Bilder von Kriegen in aller Welt gezeigt – und man will uns glauben machen, dass unsere Welt durch noch mehr Militär, durch noch mehr Krieg sicher werden soll. Das vertritt auch die Regierung unseres Landes, wenn sie den Rüstungsetat in den nächsten Jahren nahezu verdoppeln will und Auslandseinsätze der Bundeswehr in aktuell 15 Staaten zu verantworten hat, u.a. in Syrien, in Mali, in Afghanistan und bald in Litauen. Die EU, immerhin Friedensnobelpreisträger, soll unter Führung Deutschlands und Frankreichs ebenfalls aufrüsten. Unser Land wird zu einem Aufmarschgebiet im Konflikt mit Russland.

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Infotische des Friedensforum Duisburg

Samstag, 11. März 2017 – Samstag, 8. April 2017, jeweils 11-15 Uhr

Königstraße ggü. Hausnr. 50
neben City Palais ggü. Forum

Die Bürgerinnen und Bürger sind zu Gesprächen über Friedenspolitik und zum erforderlichen politischen Wandel gegenüber der derzeitigen Hochrüstungspolitik der NATO-Staaten eingeladen!

Hier der lokale Flyer des Friedensforums
mit dem Ablauf in Duisburg

om-du

 

Kleve: Informationsveranstaltung über die NATO und ihren Standort Kalkar/Uedem

Montag. 6.März 2017 um 20:00 Uhr, Kleve, Gemeindehaus an der Versöhnungskirche, kleve1Lindenallee 42

Im Rahmen der ev.-Erwachsenenbildung findet eine gemeinschaftliche Informationsveranstaltung über die NATO und ihren Standort Kalkar/Uedem statt.

Referent ist Bernhard Trautvetter vom Essener-Friedensforum, der über langjährige friedenspolitische Sachkunde über die NATO mit ihrem Standort Kalkar/Uedem verfügt, eingeladen vom ev. ErwachsenenForum Kleve.

Friedensfreunde und Friedensfreund, die an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen, können sich rechtzeitig an der E-Mail-Adresse: funke-bernhard@t-online.de anmelden, damit sie kostengünstiger mit der Bahn mit einem Gruppenticket “Schöner Tag Ticket NRW” reisen können: für max 5 Personen und ges.44.-€, d.h. je Person 8,80.-€.

Im Anhang die Info-Einladung vom Friedensfreund und ev. Pfarrer Martin Schell (für den Erwachsenenbildungsausschuss)

Frieden statt NATO – Nein zum Krieg!

Zur Sicherheitskonferenz in München am 18. Februar

Der Chef der „NATO-Sicherheitskonferenz“, Wolfgang Ischinger, wird in den Medien mit dem Statement zitiert: „Nach den frustrierenden Erfahrungen mit den Interventionen von Afghanistan, Irak bis Libyen hat sich eine Interventionsmüdigkeit im Westen breit gemacht, die möglicherweise viel schrecklichere Folgen zeitigt als die interventionistische Politik.“ Deshalb, so meint Ischinger, muss Europa erwachsen werden. Der Militäretat muss auf ca. 70 Milliarden Euro verdoppelt werden.

Momentan werden erhebliche Rüstungsanstrengungen vor den Grenzen Russlands aufgebaut, das Atomwaffenarsenal auf deutschem Boden, in Büchel, soll modernisiert werden. Derzeit findet eine der größten Truppenverlegungen seit der sogenannten Wende statt. 2000 Panzer, eine komplette Panzerbrigade, Haubitzen und Militärfahrzeuge werden über Bremerhaven in die baltischen Staaten verlegt. Das ist nicht nur Drohgebärde sondern konkrete Kriegsvorbereitung. Und wieder ist Deutschland Drehscheibe für den Krieg und dessen aktive Vorbereitung. Mit der Steuerzentrale für US-Kriegsdrohnen in Ramstein, der Lagerung von US-Atomwaffen und mit ihren immensen Rüstungsexporten ist die Bundesrepublik aktiv handelnde Kriegspartei und mitverantwortlich für millionenfache Fluch von Menschen vor Krieg, Zerstörung und Elend.

Deshalb sagen wir als Friedensforum Duisburg: schaut auf die Sicherheitskonferenz am 18. Februar in München und auf die Demonstration

•   für eine solidarische Gesellschaft,

•   gegen alle Waffenexporte,

•   gegen deutsche Beteiligung an den Kriegen,

•   Abzug der Atomwaffen aus Deutschland und

•   gegen die Mobilmachung gegen Russland.

Nichts ist momentan wichtiger als Schritte zur Abrüstung!