Monatsarchive: September 2018

Seitenarchiv, sortiert nach Monaten.

Kalkar 3. Oktober 2018

Demonstration für Frieden und Abrüstung
11:30 Uhr, Von-Seydlitz-Kaserne

Busabfahrt DU Hbf Busbahnhof 10 Uhr, weitere Infos im Flyer

Die NATO-Staaten rüsten weiter auf und planen, zukünftig zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Rüstung und Militär auszugeben. Für Deutschland bedeutet das eine knappe Verdoppelung des Militäretats auf bis zu 70 Mrd. in 2024. Bereits heute gibt die NATO mehr als die Hälfte der Weltrüstungsausgaben von 1.740 Mrd. $ aus, 14 mal so viel wie Russland. Statt Friedenspolitik und Abrüstung zu betreiben, ist die Bundeswehr aktuell an Kriegen in Syrien, Mali, Irak, am Golf und in Afghanistan und in sieben weiteren ‚Auslandseinsätzen‘ aktiv. Die Zivilbevölkerung dort muss mit hunderttausenden Toten den Blutzoll für diese Kriegspolitik zahlen.
Die deutsche Regierung verfolgt mit ihrem Vorgehen das Ziel, den Zugang zu Rohstoffen zu sichern, während sie von „humanitären Einsätzen“ heuchelt!

Wehren wir uns mit Mut, Kraft, Phantasie und Beharrlichkeit gegen die von Politik und Militärs ausgehenden Gefahren. Um unsere Zukunft zu sichern, brauchen wir eine zivile, menschenwürdige und völkerverbindende Politik.

Für weitere Infos den Kasten anklicken

Krieg beginnt auch an Rhein und Ruhr – doch Menschen wollen Frieden und Abrüstung! Unser Nein zum Krieg ist ein Ja zum Leben! Kommen Sie mit nach Kalkar am 3. Oktober!

Es rufen auf: der Ostermarsch Rhein/Ruhr sowie Friedensgruppen von Rhein und Ruhr.

 

 

Demo in Essen: No-Natom-Krieg!

Demo am Samstag, 06.10.,
ab RWE-Turm > 2 vor 12

Wir wenden uns gegen die Kriegsrat-Konferenz in der Messe Essen, die unter dem Thema
„Der Nebel des Tages Null – Luft und All an der Frontlinie“ darüber verhandelt, wie die
Militärs die Bevölkerungen der Nato-Staaten Europas für einen Krieg gewinnen können.
Einen Solchen Krieg kann niemand gewinnen. Ein Krieg könnte der nach der Einschätzung
der Nato in Regionen seinen Ausgangspunkt haben, wo die Nato-Ostausdehnung die
russische Westgrenze trifft. Im hochindustrialisierten Europa liefe ein Waffengang, den die
Nato-Militärs in Englisch „major war“, zu Deutsch ‚großer Krieg‘ nennen. Er würde unseren
ganzen Kontinent in ein Inferno ziehen. Alleine in der Ukraine stehen 15 Atomanlagen,
darunter das leistungsfähigste Atomkraftwerk Europas. In unserem Erdteil wäre auch ein
konventioneller Krieg schon deshalb nuklear. Statt des Nebels eines dritten großen Krieges in
Europa sind wir für Klarsicht; die Friedensbewegung ist der natürliche Beschützer des Lebens.
Keine Kriegsrats-Konferenzen in Essen, und auch nicht anderswo!

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