Monatsarchive: Mai 2017

Seitenarchiv, sortiert nach Monaten.

Anzeigenaktion: Deutschland muss sich an den Verhandlungen für ein Verbot von Atomwaffen beteiligen

buechelBis zum 4. Juni 2017

Ein Verbot von Atomwaffen ist in greifbarer Nähe, nachdem gestern der Entwurf für ein Vertragstext vorgelegt wurde!! Ein großer Erfolg unseres jahrelangen Kampfes – ein Beleg für das ausdauernde, beharrliche Engagement der Zivilgesellschaft – weltweit.

Vom 15. Juni bis 7. Juli werden sich die VertreterInnen von rund 130 Staaten in New York treffen und hoffentlich ein starkes Abkommen zur Ächtung dieser Massenvernichtungswaffen beschließen. Leider will die Bundesregierung diese Gespräche boykottieren. Um das zu ändern, unterstützt unsere Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ unsere Trägerorganisation „Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges (IPPNW)” bei ihrer Anzeigenaktion in überregionalen Zeitungen.

Bitte unterstütze die Anzeigenaktion. Ab einer Spende von 25 EUR wird Dein Name in der Anzeige veröffentlichen.
Hier kannst Du die Anzeige unterstützen:
www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/ad-campaign.html

Offiziell gibt sich die Bundesregierung immer als Verfechterin einer atomwaffenfreien Welt. Daran muss sie sich auch messen lassen. Zudem sind 93 Prozent der Deutschen für ein völkerrechtliches Atomwaffenverbot, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der IPPNW ergeben hat. Die Chancen stehen also gut, um Druck auf die Regierung auszuüben.

Kurz vor den Verhandlungen wird der Aufruf an Bundeskanzlerin Angela Merkel als Anzeige veröffentlicht – in der Frankfurter Rundschau, der Frankfurter Neuen Presse und der regionalen Rhein-Main-Beilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im Aufruf heißt es: „Frau Merkel, Deutschland muss sich an der nächsten Verhandlungsrunde konstruktiv beteiligen und das Verbot von Atomwaffen unterstützen!“

Damit die Aktion ein Erfolg wird, brauchen wir noch viele weitere Unterzeichner*innen und Spenden. Bitte unterschreibe auch Du den Aufruf und mache Freundinnen und Freunde darauf aufmerksam.
Den vollständigen Aufruf und alle weiteren Informationen findest du unter: www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/ad-campaign.html

Im Juli:
Flaggentag der Mayors for Peace und Aktionstag mit Konstantin Wecker in Büchel

Damit nicht genug: nach Ende der Verhandlungen geht unsere Arbeit erst richtig weiter. Die Öffentlichkeit will über die Ergebnisse aus New York und die Konsequenzen informiert werden. Dafür bieten sich der Flaggentag der Mayors for Peace um den 8. Juli und unser Aktionstag in Büchel am 15. Juli mit Konstantin Wecker, vielen regionalen KünstlerInnen und internationalen AktivistInnen wunderbar an. Sei dabei und komm nach Büchel!

Herzliche Grüße
Roland Blach, Xanthe Hall und Philipp Ingenleuf
für die Kampagne “Büchel ist überall. atomwaffenfrei.jetzt”

Das Gespenst eines großen Krieges geht um

September 2017: Protest in Ramstein und Kaiserslautern

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

vom 8.-10.09.2017 treffen wir uns zum dritten Mal in Ramstein und Kaiserslautern zum Protest gegen die völkerrechtswidrigen US-Drohneneinsätze von deutschem Boden aus und gegen eine Militärbasis, die zentrales Kettenglied für eine interventionistische Kriegspolitik überall auf dem Globus ist.

Ohne Ramstein keinen Drohnenkrieg, so hieß es schon bei den vorhergehenden Protesten. Heute müssen wir sagen: Der Drohnenkrieg hat sich unter US-Präsident Trump quantitativ und qualitativ deutlich ausgeweitet, die Air Base wird modernisiert und erweitert, die neuen, über die Befehlszentrale in Ramstein geführten US-Atomwaffen, sollen in Büchel stationiert werden und verschiede Teile dieser Atomwaffen werden aktuell getestet. Die Air Base Ramstein ist auch für den Krieg in Syrien unverzichtbar, genauso wie für die Kriegsdrohungen gegen all die Länder, die nicht dem Willen der USA bedingungslos Folge leisten.

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Soziale Sicherheit für alle!

Redebeitrag von Horst Schmitthenner (IG Metall) für den Ostermarsch Rhein-Ruhr in Duisburg am 15. April 2017

- Es gilt das gesprochene Wort -

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Genossinnen und Genossen,
Freundinnen und Freunde,

Kriege und bewaffnete Konflikte wie in Syrien, in Kurdistan, im Irak, in Afghanistan oder der Ukraine scheinen kein Ende zu nehmen. 1,8 Billionen Euro werden jährlich für Rüstung und Krieg ausgegeben. Gleichzeitig steigen die Rüstungsexporte. Über 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Grenzen Europas und Deutschlands sind wieder abgeschottet. Auf der Suche nach Sicherheit ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer, das zur tödlichsten Grenze der Welt geworden ist. Rassismus und offener Hass nehmen in vielen Ländern der Welt zu – auch in Deutschland. Die Wahrheit ist kein Kriterium mehr, alles wird behauptet und herbei gelogen, wenn es nur Ängste und Vorurteile schürt. Die herrschende Politik gibt diesen Stimmungen nach und befeuert sie noch. Inzwischen werden Geflüchtete sogar in Kriegsgebiete wie nach Afghanistan abgeschoben.

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Ostermarsch 2017 in Duisburg

Eingefangene Bilder …

DGB Region Niederrhein: Grußwort an die Teilnehmenden des Ostermarsches Rhein-Ruhr 2017

Angelika Wagner, DGB Duisburg, Vorsitzende

Liebe Ostermarschierende, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

der Deutsche Gewerkschaftsbund, Region Niederrhein, übersendet hiermit seine solidarischen Grüße an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des aktuellen Ostermarsches und unterstützt ausdrücklich den

Aufruf zum Ostermarsch Rhein Ruhr 2017
Nein zu Krieg und Terror!
Nein zur weiteren Aufrüstung Deutschlands und der EU!
Wir brauchen eine neue Politik!

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Ostermarsch Rhein-Ruhr 2017

Presse-Echo

wazklein