INFOTISCH des Friedensforum Duisburg

Unser Beitrag zum bundesweiten Aktionstag am 18. November

Am Samstag treffen wir uns um 10:00 Uhr vor dem Amts- und Landesgerichtsgebäude an der Königstraße.  Wir hoffen auf gutes Wetter und viele gute Gespräche an unserem Informationsstand!

Aktionstag der Friedensbewegung am 18. November 2017

Macht mit
beim Aktionstag
am 18. November:
Setzt ein Zeichen
für eine
atomwaffenfreie Welt!

 

Atomwaffen? Was sagt der gesunde Menschenverstand?

Aufruf des Friedensforum Duisburg

 

 

Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt

Macht mit beim Aktionstag am 18. November: Setzt ein Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt!

Für den 18. November rufen viele Initiativen und Organisationen aus der Friedensbewegung zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Auch die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ ermutigt alle Interessierten, sich am (und um) den Aktionstag mit eigenen Aktionen einzubringen. Der Aktionstag verbindet viele friedenspolitische Themen miteinander. Wir wollen die Gelegenheit des diesjährigen Friedensnobelpreises aktiv nutzen und den Fokus auf unsere Vision einer atomwaffenfreien Welt richten. Denn dies ist dringend notwendig:

  • Die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA drohen weiterhin zu einem gewaltsamen Konflikt zu eskalieren, im schlimmsten Fall sogar zu einem Atomkrieg.
  • Das Atomabkommen mit dem Iran ist in Gefahr durch die verantwortungslose Politik Trumps. Die Folgen wären unabsehbar. Diese könnten zu einer neuen Proliferation von Atomwaffen und gar zu einem neuen Krieg in der Region führen.
  • Weiterhin sind in Büchel ca. 20 US-Atomwaffen stationiert im Rahmen der nuklearen Teilhabe. Erst vor kurzem wurde dort der Abwurf der Atombomben durch deutsche Piloten bei einer NATO-Übung geprobt.
  • Stopp! Es gibt auch positive und schöne Gründe auf die Straße zu gehen: Lasst uns gemeinsam den Friedensnobelpreis für ICAN feiern! Unsere Kampagne ist Teil von ICAN und somit Mitgewinner*innen. Aber auch Du/ Ihr, die sich für die Abschaffung der Atomwaffen und ein Verbot einsetzen, seid alle Mitgewinner*innen! Lasst uns gemeinsam die positive Energie nutzen und dafür eintreten, dass auch Deutschland dem UN-Atomwaffenverbot beitritt.

— Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt c/o Netzwerk Friedenskooperative Römerstr. 88, 53111 Bonn Tel.: 0228-692904 Fax: 0228-692906

Friedensratschlag in Kassel 2./3. Dez. 2017

Zwei Tage voller Programmpunkte und Diskussionen:

Abrüsten statt aufrüsten!
– Atomwafen abschaffen
– Bundeswehr abrüsten
– Waffenexporte stoppen
– Fluchtursachen und nicht Flüchtende bekämpfen
– Sozialausgaben statt Rüstungsausgaben erhöhen
Entspannungspolitik jetzt!

Das Duisburger Friedensforum wird sich an der Veranstaltung beteiligen. Weitere Interessierte sind zur gemeinsamen Anfahrt willkommen!
(Anfragen s. Impressum und weitere Informationen im beil. Flyer.)
Programm unter: www.friedensratschlag.de
 Anmeldung unter: Friedens- und Zukunftswerkstatt. e.V., c/o Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt a.M., Tel. 069-42499049 – werkstags von 14 bis 17 Uhr.

Ein Erfolg für die Friedensarbeit!

Rheinmetall verkündet das Aus für die geplante Panzerfabrik in der Türkei.[1]

Der Protest hat gewirkt, die Kampagne schaffte es in alle Medien – auch deshalb gibt der Rüstungskonzern jetzt auf. Hunderttausende unterzeichneten unseren Appell gegen den Panzer-Deal: Für die neue Bundesregierung ist das Geschäft mit der Türkei so zum heiklen Thema geworden. Keiner will sich daran verbrennen. Rheinmetall musste sich eingestehen: Eine Erlaubnis zum Export der Panzer-Baupläne in die Türkei wird es nicht geben.Die hartnäckige Arbeit der Rüstungslobby war umsonst. Obwohl die ehemaligen Minister Franz Josef Jung (CDU) und Dirk Niebel (FDP) mit Posten bei Rheinmetall geködert wurden, platzte der Deal. Das ist dem Widerstand von über 280.000 Campact-Aktiven zu verdanken – und auch den weiterhin schlechten Beziehungen zwischen Berlin und Ankara. Präsident Recep Erdogan ist kaum berechenbar: Die Rheinmetall-Panzer könnte er gegen Protestierende im eigenen Land einsetzen – und auch in Krisengebiete exportieren.

[1] „Keine Panzer nach Ankara“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Oktober 2017

Kalkar am 3. Oktober 2017: Nie wieder Krieg!

Rede von Angelika Wagner,
DGB Niederrhein

(Es gilt das gesprochene Wort)

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Namen des Deutschen Gewerkschaftsbundes überbringe ich die solidarischen Grüße unserer Schwestergewerkschaften.

Als ein gemeinsames Ziel der Gewerkschaften ist in der Satzung des DGB verankert, dass wir „eintreten für eine allgemeine und weltweite kontrollierte Abrüstung, für die Verwirklichung und Erhaltung des Friedens und der Freiheit im Geiste der Völkerverständigung.“ Alljährlich und unermüdlich setzen wir uns ein gegen Krieg, für den Frieden. Auf Initiative des DGB wurde der 1. September zum Antikriegstag erklärt – das war bereits 1957. D.h. wir haben diesen Mahn- und Gedenktag seit 60 Jahren, und doch ist unser Motto, unsere Forderung „Nie wieder Krieg“ wichtiger denn je.

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Kalkar am 3. Oktober 2017 – Impressionen in Bildern

Fotos: Else Heiermann

Kalkar – weitere Ansichten

Fotos: Benno Ruczinski

Aktionstage Kalkar/Essen am 3. u. 7. Oktober 2017

Bundeswehr und Nato: Krieg beginnt an Rhein und Ruhr

Wussten Sie, dass sich in Kalkar am Niederrhein eines der wichtigsten Zentren der Kriegsführung mit
mehreren bedeutenden Militäreinrichtungen der Bundeswehr und der NATO befindet?
Wussten Sie, dass von dort alle Luftwaffeneinsätze der Bundeswehr im Ausland gesteuert werden:
Von den Tornados in Syrien über die Eurofighter an der russischen Grenze bis zu den Militärtransportern in Mali?
Wussten Sie, dass die NATO mit dem Combined Air Operation Centre (CAOC) die Luftkriegsführung  nördlich der Alpen von Kalkar/Uedem aus plant und durchführt?

Wehren wir uns gegen die von Politik und Militärs ausgehenden Gefahren. Um unsere Zukunft zu sichern, brauchen wir eine zivile, menschenwürdige
und völkerverbindende Politik. Unser Nein zum Krieg ist ein Ja zum Leben!

KOMMEN SIE MIT NACH KALKAR!
KOMMEN SIE NACH ESSEN!

Weitere aktuelle Infos (z.B. zu den Bus-Fahrzeiten und Anmeldemöglichkeiten) auch unter www.demo-kalkar.de

Es rufen auf: der Ostermarsch Rhein/Ruhr sowie Friedensgruppen von Rhein und Ruhr.